Tierarztpraxis Antonia Körber

 

Goldakupunktur

Als eine hochwirksame Schmerztherapie kann ich Ihnen die Möglichkeit der Gold-Akupunktur in meiner Praxis anbieten.


Was ist Goldakupunktur?    

Es werden 2 - 4 mm lange, 1mm dicke, 14 kt-Goldstückchen in bestimmte, dem erfahrenen Akupunkteur bekannte Akupunkturpunkte eingebracht. Diese verbleiben lebenslang im Gewebe und bewirken so eine dauerhafte (Schmerz-)Akupunktur und damit Schmerzstillung.


Welche Krankheiten können behandelt werden?     

Die Gold-Akupunktur wird vor allem bei schmerzhaften, entzündlichen, degenerativen Gelenkserkrankungen angewendet (Arthrosen).
Größten Erfolg bietet die Methode bei der Behandlung von arthrotischen Veränderungen infolge von Hüftgelenksdysplasie, sowie bei der äußerst schmerzhaften Verknöcherung der Wirbelsäule (Spondylose). Aber auch Ellbogen, Knie, Sprunggelenk und Schulter können erfolgreich behandelt werden.
Diese Erkrankungen äußern sich bei Ihrem Tier in der Regel durch mäßige bis hochgradige Schmerzen, verbunden mit Lahmheit, Schwierigkeiten beim Aufstehen, Bewegungsunlust, verändertes Verhalten, Berührungsempfindlichkeit, Aggressivität usw.
Ob Ihr Tier betroffen ist, stellt sich nach einer ausführlichen Befunderhebung, sorgfältiger orthopädischer Untersuchung, einer Ganganalyse sowie in der Regel Röntgenaufnahmen (ggf. CT-Befunde o.a.) heraus. 

          

Wie wirkt die Goldakupunktur? 

Zum einen stellt die Goldakupunktur eine hochwirksame Schmerztherapie  dar. Diese erfolgt, indem die richtigen, in der klassischen Akupunktur verwendeten schmerzstillenden Akupunktur-Punkte ausgewählt und durch das Gold dauerhaft aktiviert werden.

Dadurch kommt es außerdem zu einer Verbesserung des Stoffwechsels im Gebiet des Gelenkes, woraus eine erhöhte Beweglichkeit des Gelenkes resultiert.
Wie auch eine konservative Therapie mit Medikamenten (Nichtsteroidale Antiphlogistika, Corticosteroide, etc.) können auch mit der Goldakupunktur die bestehenden Arthrosen nicht beseitigt werden.
Besonders im Bereich der Goldakupunktur der Hüftgelenke können wir von einer Erfolgsquote von bis zu 95 % ausgehen.

Zahlreiche Röntgenkontrollen haben gezeigt, dass das Gold nicht wandert, sich nicht abnutzt, keine Anlagerungen verursacht, nicht mit dem umliegenden Gewebe reagiert, sich also inert verhält.
Aufgrund dessen wirkt eine einmal durchgeführte Goldakupunktur am betroffenen Gelenk in der Regel ein Leben lang.


Gibt es Nebenwirkungen und Risiken? 

Es treten durch die Goldakupunktur keine systemischen Nebenwirkungen, wie dies bei der längeren Anwendung von Nichtsteroidalen Antiphlogistika oder Corticosteroiden der Fall sein kann, auf!

Selbst eine Entzündung der Einstichstellen, die zwar theoretisch möglich ist, wurde bei uns noch nie beobachtet.
Das größte Risiko besteht darin, dass die Goldstücke nicht an die richtige Stelle verbracht werden. Dies kann dann bedeuten, dass die erwünschte Wirkung nicht eintritt. Oder, und das ist das Hauptrisiko, dass eine Struktur (Gelenk, Gefäß, Nerv) beschädigt wird. Dieses Risiko wird durch die entsprechende Erfahrung des Therapeuten und dessen genaueste anatomische Kenntnisse aber minimiert. Deshalb sollten sie eine Goldakupunktur nur von dem Tierarzt Ihres Vertrauens, nach einer eingehenden Untersuchung Ihres Tieres und vorhergehender ausführlicher Beratung durchführen lassen.

            

Wie läuft die Goldakupunktur ab? 

Goldakupunktur wird bei mir in tiefer Sedierung und Analgesie (Schmerzausschaltung) durchgeführt. Auf eine Vollnarkose wird bewusst verzichtet, da wir das zu behandelnde Tier nicht in völliger Hypnose haben möchten. Werden die Goldstücke an die richtige Stelle gesetzt, ist dies für den Patienten nicht schmerzhaft und bleibt demnach reaktionslos. Sollte trotz aller Sorgfalt einmal eine nicht erwünschte Struktur tangiert werden - durch starke Arthrosebildung und Entzündungen kann sich ein Gelenk oder die Lage von Gefäßen stark verändern - wird und kann der nur sedierte Patient mit Abwehr reagieren - was in diesem Fall durchaus erwünscht ist!
Die ausgewählten Stellen werden wie für einen chirurgischen Eingriff vorbereit, d.h., diese werden geschoren, gewaschen und gründlich desinfiziert.
Das Einbringen der Goldstücke erfolgt unter aseptischen Voraussetzungen, also im OP. Es wird hierfür eine Hohlnadel per Stichinzision ins Gewebe, an den vorher bestimmten Ort verbracht. Das Goldstück wird dann durch die Hohlnadel mit Hilfe eines Mandrins bis zum Bestimmungort vorgeschoben. Der Mandrin und die Hohlnadel werden dann zurück gezogen, eine ggf. minimale Blutung durch Druck gestillt.

Nachdem auf diese Weise alle Goldstücke entsprechend gesetzt wurden, bekommt ihr Tier eine „Aufwachspritze“. Ihr Tier kann danach wach und laufend die Praxis verlassen. Für weitere Fragen und ein individuelles Gespräch stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin und bringen hierfür alle bereits vorhandenen Untersuchungsergebnisse mit.